Corona-Pandemie

Zum Impfen mit dem Bürgerbus

05. Februar 2021

Foto: CDC/unsplash.com

In vielen Gemeinden in Baden-Württemberg bringen Bürgerbusse und -rufautos jetzt Senioren zu den Corona-Impfzentren.

Gerade in kleineren Kommunen spielen Bürgerbusse, -rufautos und -fahrdienste eine wichtige Rolle. Sie ergänzen den ÖPNV und helfen so älteren Menschen und Menschen ohne eignes Auto bei ihren täglichen Wegen. Wer sich im Bürgerbus hinter das Steuer setzt, tut das nicht für Geld, sondern um anderen zu Helfen und einen Beitrag zur lokalen Gemeinschaft zu leisten. Kein Wunder also, dass Bürgerbusfahrerinnen und -fahrer auch jetzt zur Stelle sind, wenn es gilt Risikogruppen zu den Corona-Impfzentren zu bringen. Teilweise sind Angebote, die vorrübergehend wegen der Pandemie eingestellt wurden, extra für die Impffahrten reaktiviert worden.

Menschen, die 80 Jahre oder älter sind, können sich zur Impfung gegen das Corona-Virus anmelden. Wer auf dem Land lebt, muss für die Impfung in ein regionales Zentrum fahren, etwa nach Aalen, Tübingen oder Schwenningen. In Mönchweiler leben beispielsweise rund 150 Menschen über 80 Jahre allein ohne Familie. „Für die ist es nicht zu schaffen, alleine einen Termin im Internet zu vereinbaren“, sagte Bürgermeister Rudolf Fluck dem Südkurier. „Und viele sind nicht mehr mobil.“ Das Bürgeramt hilft bei der Terminvergabe und organisiert bei Bedarf die Hin- und Rückfahrt ins Impfzentrum nach Schwenningen.

In diesen und weiteren Gemeinden in Baden-Württemberg übernehmen Bürgerbusse, -rufautos und Fahrdienste Fahrten zu Impfzentren:

  • Kressbronn, Tel.: 07543 / 96 62 60
  • Küssaberg
  • Mönchweiler, Tel.: 07721/94 80 11
  • Murg, Tel.: 07763/9 30 14
  • Nehren
  • Walddorfhäslach, Tel.: 0151/70 90 10 11
  • Wannweil, Tel.: 07121/95 85 27
  • Westhausen, Tel.: 07363/84 22

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